Das Städtchen Mautern in der Steiermark liegt im Liesingtal, zwischen den Gebirgszügen der Niederen Tauern und der Eisenerzer Alpen. Zu den wichtigsten Attraktionen zählen neben dem von mir besuchten Tier- und Erlebnispark Der Wilde Berg Mautern mehrere Kirchen, Sportanlagen und ein Alpenbad. In der näheren Umgebung befindet sich außerdem die Rannachklamm, eine unter Naturschutz stehende, wildromantische Schlucht.

Mautern ist mit den aus Richtung Wien kommenden und nach Graz weiterfahrenden Fernzügen erreichbar. In Bruck an der Mur steigt man in einen Regionalzug Richtung Schladming um.

Vom Bahnhof erreicht man den Eingang des Parks zu Fuß in etwa 30 bis 40 Minuten. Zunächst folgt man in südlicher Richtung der Straße Rabergraben, die am Fuß des Berges zu einem großen Parkplatz führt. Von hier beginnt auch der Wanderweg auf den 1.847 Meter hohen Mitterkogel. Unterwegs zweigt man schließlich zum Eingang des reizvollen Kinderparadieses Der Wilde Berg Mautern ab.

Get Directions

Add Waypoint
Route Options
×

Vom Parkplatz aus starten sowohl der Sessellift als auch ein Shuttlebus, die die Besucher bequem zum Eingang des Tierparks bringen. Wer den Aufstieg zu Fuß vermeiden möchte, kann so die ersten Höhenmeter komfortabel zurücklegen und direkt in das Erlebnis des Wilden Berges Mautern eintauchen.

ℹ️ https://www.derwildeberg.at/de/besuchsplaner/parkbus

Der Shuttlebus ist vor allem für Besucher gedacht, denen die Fahrt mit dem Sessellift unangenehm oder nicht möglich ist. Bergauf bringt er die Fahrgäste bis in die Nähe der Bergstation des Sessellifts. Talwärts startet er hingegen in der Nähe der Mittelstation, sodass diese Besucher den unteren Abschnitt zu Fuß zurücklegen müssen.

Der Wilde Berg Mautern liegt malerisch am bewaldeten Berghang und bietet als besondere Attraktion die Möglichkeit, den Park mit einem nostalgischen Zweiersessellift zu erreichen. Unter dem oberen Abschnitt des Sessellifts befinden sich die Tiergehege, während sich im unteren Bereich der Freizeitpark mit zahlreichen Attraktionen erstreckt. Dazu gehören unter anderem Nautic Jet, Luna Loop, Sky Dive, verschiedene Rutschen, Butterfly und der Tower. Außerdem finden sich dort eine Sommerrodelbahn sowie eine Rollerstrecke.

Mit der Steiermark Card ist ein einmaliger Eintritt in den Park kostenlos möglich.

ℹ️ https://www.steiermark-card.net/

Die Betriebszeiten des Sessellifts sind an die Öffnungszeiten des Parks angepasst.

Für den Besuch des Tierparks sollte man ausreichend Zeit einplanen. Um die Tiere, die Attraktionen und die Aussichtspunkte in Ruhe genießen zu können, empfiehlt es sich, etwa vier bis fünf Stunden für den Rundgang einzuplanen. So bleibt auch genügend Zeit für Fahrten mit den Freizeitanlagen, Pausen in den Gastronomiebetrieben und die Beobachtung der Tiere entlang der weitläufigen Wege des Parks.

Az állatokat tágas, természetközeli hatású kifutókban tekinthetjük meg, épp ezért természetes módon hajlamosak a látogatóktól távolabbi részeken elhelyezkedni, vagy egyszerűen csak a bokrok, farönkök,sziklák takarásába elbújni. Ha az előre meghirdetett látványetetések időpontjában érkezünk, akkor van biztosan esélyünk 1-1 állatot közelebbről is megnézni a nagyjából 300 körüli létszámú állatseregletből.  

ℹ️  https://www.derwildeberg.at/de

Schon der Eingang des Parks ist ein echter Blickfang: Er ist in Form eines riesigen Adlerkopfes gestaltet und weckt bei Besuchern mit Sinn für originelle Ideen sofort die Vorfreude auf das, was sie erwartet.

Man spürt, dass die Betreiber nicht nur Tiere lieben, sondern auch eine große Leidenschaft für traditionelles Holzhandwerk haben. Die Gehege sind mit viel Liebe zum Detail und landschaftsgestalterischem Gespür angelegt. Überall entdeckt man authentische Holzhäuschen mit Schindeldächern, die nicht nur als Besuchergebäude dienen, sondern auch in den Tiergehegen als Unterstände, Schlafplätze oder Heustadel genutzt werden.

Das Haus der Waschbären wird sogar von einer beeindruckenden Schaufelgeweih-Trophäe eines Elchs geschmückt. Die hübschen und solide gebauten Holzhäuser wirken so einladend, dass manch ein Stadtbewohner sie wohl gerne als eigene Berghütte für den Sommer übernehmen würde. Selbst die Heuraufen sind sorgfältig gestaltet und tragen zum besonderen Erscheinungsbild der Anlage bei.

An den Giebeln verschiedener Gebäude kann man zudem eine beachtliche Sammlung von Hirschgeweihen bewundern, die als Dekoration dienen. Auch an Humor mangelt es nicht: Eine riesige Ameise von der Größe eines Kleinbusses oder ein Steinbock mit Sonnenbrille zaubern nicht nur Kindern, sondern auch Erwachsenen ein Lächeln ins Gesicht.

Unvergesslich sind außerdem die kunstvoll gestalteten Tierskulpturen aus Metall. Die witzigen Eulenfiguren und die eleganten Rehe verleihen dem Park einen ganz eigenen Charakter und machen den Rundgang auch für Liebhaber von Kunst und Design zu einem besonderen Erlebnis.

Für den Luchs, das Spitzenraubtier der Alpen, haben die Parkgestalter besonders originelle und beeindruckende Erlebnisstationen geschaffen. Um seinen außergewöhnlich feinen Gehörsinn erlebbar zu machen, wurde eine begehbare Hörstation in Menschengröße errichtet. Zwei riesige Luchsohren ragen über der Konstruktion auf, und wer sich darunterstellt, kann über große metallene Hörrohre die Geräusche des Waldes verstärkt wahrnehmen.

Daneben befindet sich auf einem kleinen Aussichtspunkt eine kunstvoll aus Holz gefertigte Luchskopf-Konstruktion. Im Inneren finden mehrere Personen bequem Platz und können durch die Augen des Luchses auf das Tal hinausblicken. Die Anlage verbindet auf gelungene Weise Naturerlebnis, Aussichtspunkt und spielerische Wissensvermittlung.

Auch das Gehege der Alpensteinböcke bietet einige liebevoll gestaltete Details. Auf dem dort angelegten Teich wurde eine komfortable „Enteninsel“ eingerichtet: hübsche Holzhäuschen dienen als Nistplätze, während ein kleiner Steg den Enten die Möglichkeit bietet, sich mitten auf dem Wasser auf trockenen Untergrund zurückzuziehen. Der Teich kann auf einem Rundweg umrundet werden. Schade ist lediglich, dass es nur wenige Schilfzonen gibt, die zahlreichen weiteren Tierarten einen besonders wertvollen Lebensraum bieten könnten.